Die Holzhackschnitzel-Heizanlage

Eine wirkliche Besonderheit ist in der Lindenschule die „Holzhackschnitzelheizkraftanlage“ – 1996 wirklich eine absolute Innovation zum Thema ‚alternatives Heizen‘. Unter Beteiligung von Forstwirten, einer Interessengemeinschaft für nachwachsende Rohstoffe in Melle-Buer e.V., der OVE (Objektversorgung mit rationellem Energieeinsatz Bad Rothenfelde) und der Stadt Melle ist 1996 dieses neue Heizkraftwerk in Betrieb genommen worden. Diese Interessengemeinschaft koordiniert den Hackschnitzelbedarf und die Waldrestholzbereitstellung, plant die Vorratshaltung, organisiert das Hacken, den Transport und rechnet im Auftrag und für Rechnung der Mitglieder ab.

Diese Anlage versorgt das Schulzentrum, die ‚alte‘ Sporthalle und das Kinderhaus (insgesamt acht Gebäude) mit Wärme. So können durch Holzhackschnitzel (95%) und Sonnenkollektoren (5%) jährlich ca. 125.000 Liter Heizöl eingespart werden.

Die Folge: 300 t CO2 werden jährlich weniger freigesetzt und die Waldpflege wird auch noch gefördert! 

Herr Jakobs-Lüken, Klimaschutz-Manager bei der Stadt Melle, berichtete in einem Gespräch mit der Schülerzeitung "Watch out!", dass es sich bei dieser Anlage um ein lokales Klimaschutzprojekt mit Vorzeigecharakter handelt -  zudem mit den Aspekten: lokales Holz, nachwachsender Rohstoff, lokale Wertschöpfung.