Ganztagsschule vor Ort

Partizipation von SCHÜLERINNEN und Schülern

Ein Beitrag auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Für wen ist die Ganztagsschule da? Viele sind an der Ganztagsschule beteiligt: Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, sozialpädagogische Fachkräfte, die Kinder- und Jugendhilfe, Sportvereine und Träger der kulturellen Bildung, der Schulträger... Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: die Bildungsgelegenheiten für Kinder und Jugendliche optimal zu gestalten. Es sind jedoch – auch schon in der Grundschule – zunehmend die Kinder und Jugendlichen selbst, die entscheiden, ob sie eine Ganztagsschule besuchen wollen. Sie möchten gefragt werden – in allen Belangen.

„Dorfgeflüster“ – eine Schülerzeitungs-AG im Ganztag

19.07.2021 Autor/in: Ralf Augsburg

Von vorn die Schülerzeitung. Von hinten die Dorfzeitung. In die Redaktion von „Watch Out!“ / „Dorfgeflüster“ der Lindenschule Buer fließt viel Freizeit der Jugendlichen – und von AG-Leiterin Ursula Thöle-Ehlhardt.

 

Online-Redaktion: Frau Thöle-Ehlhardt, seit 2012 leiten Sie die Schülerzeitungs-AG an der Lindenschule Buer im Landkreis Osnabrück. Haben Sie diese als Lehrerin ins Leben gerufen?

Ursula Thöle-Ehlhardt: Nein, an der Lindenschule habe ich nie unterrichtet. Ich war an verschiedenen Förderschulen in der Umgebung tätig. Der Kontakt zur Lindenschule entstand durch ein Projekt der offenen Kinder- und Jugendarbeit, das ich hier in Buer seit 2000 leite. Den „Jugendwagon“ haben wir damals mit Jugendlichen und einigen Eltern initiiert. Wir sind ein eigenständiges Projekt und bieten täglich vier Stunden Öffnungszeiten an, in denen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Die Personalkosten werden vom Landkreis Osnabrück über die Stadt Melle sichergestellt.

Offiziell heißen wir „Netzwerk Jugendhaus Buer“. Und dieses Wort „Netzwerk“ nehmen wir wörtlich: Wir suchen Kooperationen im gesamten Sozialraum, wie zum Beispiel mit dem Familienzentrum, mit den Kindergärten, mit  Vereinen und natürlich mit den Schulen. In den übergreifenden Projekten im Sozialraum möchten wir Jugendliche auf vielfältige Art und Weise unterstützen und einbinden. 

Mit der Lindenschule sind wir seit jeher verbunden, weil viele der Jugendlichen, die unsere Angebote annehmen, diese Schule besuchen. Als sich der Ganztag in der Lindenschule etablierte und Kooperationspartner für AG-Angebote gesucht wurden, haben wir uns dort eingebracht. Die räumliche Nähe und die Kontakte zu den Jugendlichen auf diesen beiden Ebenen ermöglichen niedrigschwellige Übergänge, von denen beide Einrichtungen profitieren und somit letztendlich vor allem die jungen Menschen selbst. Unsere Honorarkräfte bieten inzwischen diverse Arbeitsgemeinschaften an der Lindenschule an. Ein Kollege leitet zum Beispiel die Schulband.

 

Online-Redaktion: Sind Sie noch an anderen Schulen engagiert?

Thöle-Ehlhardt: Ja, wir kooperieren mit zwei Ganztagsgrundschulen: der Kantor-Wiebold-Schule in Melle-Neuenkirchen und der Grundschule Riemsloh. Beide sind an uns herangetreten, nachdem sie von unseren Angeboten in der Lindenschule gehört hatten.

Mit der Lindenschule haben die Schülerinnen und Schüler überhaupt großes Glück. Die Schule öffnet sich stark für Kontakte in das Gemeinwesen, bezieht viele außerschulische Partner in die Arbeit ein und erachtet diese Kooperationen als pädagogisch wertvoll für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und ein ganzheitliches Bildungsangebot im Ort. Die Schülerinnen und Schüler können sich aktiv in die Gestaltung von Angeboten einbringen. Solch ein umfangreiches Angebot von Kooperationen, wie die Lindenschule es praktiziert, ist schon ein besonderes Merkmal dieser Schule.

Letztendlich ist es auch eine Sache des Vertrauens: Wie viele Leute von außen lasse ich in meine Schule? Wie selbstständig lasse ich die externen Partner arbeiten? Wie viel pädagogische Qualität erwartet mich da eigentlich, was an Inhelten und Methoden? Wie sehr mache ich die Arbeit der Schule nach außen sichtbar und lasse mir „in die Karten schauen"?

 

Online-Redaktion: Ist die Schulleitung treibende Kraft?

Thöle-Ehlhardt: Dazu gehört natürlich immer ein ganzes Schulteam, das diese Art der Öffnung von Schule mitträgt. Aber ausschlaggebend ist sicherlich eine Schulleitung, die diesen Gedanken lebt, und in allen Facetten unterstützt. Angelika Grobe – als mittlerweile ehemalige Schulleiterin  – ist hier im Ort aufgewachsen und hat eine sehr enge Bindung an das Gemeinwesen. Sie hat diesen Gedanken gelebt und eigentlich alles unterstützt, was in diesem Netzwerk entstanden ist.

Gegenseitiges Vertrauen und sich aufeinander verlassen können sind die Grundpfeiler. Nun ist sie dieses Jahr in den Ruhestand gegangen, und ihre Nachfolgerin Diana Thomas und wir lernen uns jetzt gerade kennen und führen aktuell Kooperationsgespräche.

 

Online-Redaktion: Wie ist die ja sehr besondere Idee entstanden, eine Schülerzeitung mit einer Dorfzeitung zu kombinieren?

 

Thöle-Ehlhardt: Das Team vom Jugendwagon ist in vielen Bereichen aktiv und hatte die Idee, ein sichtbares Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Akteuren und Institutionen im Sozialraum herzustellen – und dies gerne mit jungen Menschen. Deshalb sind wir mit der Idee einer Schülerzeitungs-AG an die Schule herangetreten. Mit der Schülerzeitung wollten wir im Ort präsenter machen, was in der Lindenschule alles so läuft. Viele Leute wissen gar nicht, wie viele Projekte es in Schulen gibt und was da zusätzlich zum Unterricht noch so alles passiert. Die Jugendlichen sollten ein Medium bekommen, mit dem sie ihre schulische Lebenswelt nach außen darstellen können. Der Gedanke war aber auch von Anfang an, dass die jungen Menschen andererseits ihr örtliches Umfeld erkunden und daraus berichten.

Die AG habe ich dann mit zwei Wochenstunden übernommen. In den Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern, wie man so eine Zeitung konzipieren könnte, kam die Idee auf, dass wir eigentlich zwei Teile bräuchten – einmal den schulischen Teil und einmal den Dorfteil. Die Jugendlichen fanden es spannend, auch darüber zu berichten, was so im Ort passiert. Sie wollten Menschen porträtieren, im Ort unterwegs sein, Vereine vorstellen und ehrenamtliches Engagement. Wie haben lange überlegt, wie man diese beiden Teile zusammenbekommt und eine gemeinsame Zeitung gestaltet. Eine Schülerin hatte dann die Idee eines Magazins, das man von beiden Seiten lesen kann – in der einen Hälfte die Schülerzeitung und in der anderen, wenn man sie auf den Kopf dreht und quasi von hinten anfängt, die Dorfzeitung.

Das ist bei der ersten Ausgabe prompt danebengegangen, weil die Druckerei nicht so ganz verstanden hatte, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber das sind ja auch wichtige Erfahrungen in so einem Projekt. Wir haben klein angefangen, viel ausprobiert – und über die Jahre hat sich daraus eine Riesensache entwickelt, die wirklich Schule und Gemeinwesen vernetzt. Das Oberthema könnte man mit „Schülerschaft und Nachbarschaft – Schule ins Dorf, Dorf in die Schule“ beschreiben.

 

Online-Redaktion: Wie organisiert sich die AG?

Thöle-Ehlhardt: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 haben in jedem Halbjahr die Möglichkeit, die Ganztagsangebote neu zu wählen. Die Lindenschule ist eine teilgebundene Ganztagsschule mit verpflichtenden Angeboten an einigen Tagen, wobei die AG-Auswahl sehr groß ist. Zwar besteht theoretisch das Risiko, dass ich es jedes Halbjahr mit einem ganz neuen Zeitungsteam zu tun bekommen könnte. In der Praxis hat sich das aber noch nie so ergeben. Es gibt immer Schülerinnen und Schüler, die über zwei oder auch mehrere Halbjahre dabeibleiben, weil sie es spannend finden, es ihnen Spaß macht oder weil sie merken, dass es „genau ihr Ding ist“. Diese Mischung aus denen, die schon Erfahrung haben, und neuen Redakteurinnen und Redakteuren, das ist eine sehr reizvolle Kombination.

 

Online-Redaktion: Wie erlernen die Schülerinnen und Schüler die Redaktionsarbeit?

Thöle-Ehlhardt: Mit Teambildung. Keiner wurschtelt alleine vor sich hin, sondern die Jugendlichen suchen gemeinsam nach Themen, tauschen sich ständig aus und arbeiten in kleinen Gruppen zusammen – sehr selbständig und selbstbestimmt an selbst eingebrachten oder selbst ausgewählten Themen. Das ist zum Beispiel wichtig für vielleicht leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf oder jene, die eher etwas schüchtern sind. Die profitieren unglaublich vom Austausch in der Gruppe. Alle lernen, dass jede und jeder Stärken und Schwächen hat und dass, wenn sie gut miteinander zusammenarbeiten, wenn sie sich gegenseitig unterstützen, ein wirklich gutes Ergebnis entsteht.

Manche Schülerinnen und Schüler sind unglaublich stolz, wenn dann ihr Beitrag professionell aufgemacht veröffentlicht ist. Dass sich alle so in der Arbeit wiederfinden, macht für mich die pädagogische Qualität dieser AG aus. Wenn erst einmal das Interesse geweckt ist und das Vertrauen in die Teamarbeit entsteht, sind sie mit Feuer und Flamme dabei. Die Arbeit ist mit den zwei Stunden in der Woche ja nicht erledigt! Die eigentliche AG ist eher wie eine Redaktionssitzung, aber für „Auswärtstermine‟, für das Sammeln von Hintergrundinformationen, für Recherche, Fotografie, das Bearbeiten von Texten und auch Interviewtermine müssen die Jugendlichen auch ihre Freizeit nutzen.

 

Online-Redaktion: Welche Themen greifen die Schülerinnen und Schüler auf?

Thöle-Ehlhardt: Das ist so vielfältig wie die Schülerschaft. Über das Thema „Kinderarbeit“ haben die Jugendlichen schon tolle Berichte verfasst, ebenso über „Flucht und Migration“. Manche konzentrieren sich auf schulische Themen und stellen beispielsweise eine neue Lehrerin oder einen neuen Lehrer vor, sie berichten über schulische Projekte oder von ihrem Training im Sportverein. Dabei lernen sie übrigens auch, dass man zwar kritisch berichten kann, aber dass die Fakten immer stimmen müssen.

 

 

Online-Redaktion: Gab es Artikel, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?

 

Thöle-Ehlhardt: Neben den eben erwähnten über Kinderarbeit gab es auch einen beeindruckenden Bericht über das Thema „Kindersoldaten", der die beiden Jungredakteurinnen aus einer Klase 9 dannn sogar motivierte, mit einer 5. Klasse einen kompletten Projekttag zu dem Thema anzubieten, also ihr Wissen in einem spannenden Projekt an Jüngere weiterzugeben.

Großartig waren zwei Themenhefte, die von zwei jeweils unglaublich engagierten AGs mit sehr viel Ideen, Kreativität und Arbeit gestaltet wurden: einmal „Schule und Beruf" und einmal „Schule und Umwelt". Beide Hefte sind mit verschiedenen Preisen bedacht worden – das hatten die Schülerinnen und Schüler auch wirklich verdient, so engagiert und selbstständig wie sie da gearbeitet hatten. Beim Themenheft „Schule und Beruf" haben sie beispielsweise viele Interviews zu Ausbildungsberufen und Praktika im Ort geführt und das Thema auch aus Sicht der Unternehmen dargestellt, die sie besucht haben.

 

Online-Redaktion: Sie haben manchmal „Gastautoren“?

Thöle-Ehlhardt: Ja, eigentlich regelmäßig. Die Kolumne „Altes Buer‟ schreibt beispielsweise ein älterer Herr, der auch seine persönlichen Erfahrungen aufgreift, wie es zum Beispiel war, als es noch das Freibad vor 60 Jahren gab, oder über die Spielmannszüge. Wir laden außerdem gern Menschen mit spannenden Themen zu uns in die AG ein, um sie zu interviewen. Ein Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler war einmal eine Mitarbeiterin des Zoos, die hier im Ort lebt und ein Affenbaby zuhause großgezogen hat. Sie kam natürlich mit ihrem Pflegekind zu uns in die Schule – das war ein durchaus lebhafter Nachmittag.

 

Online-Redaktion: Wer kümmert sich um das Layout?

Thöle-Ehlhardt: Ein ehemaliger Schüler, der inzwischen Mediengestalter ist. Er hat schon während des Studiums die Schülerzeitung unterstützt, und auch Layout-Seminare für die Redaktion an Wochenenden angeboten – es gibt ja durchaus hin und wieder den Wunsch der Redaktion, am Layout etwas zu ändern und neue Ideen einzubringen.

 

Online-Redaktion: Wie bringen Sie Ihre Zeitung an die Leserinnen und Leser?

Thöle-Ehlhardt: Die Auflage beträgt 1.000 Exemplare. Die Zeitung wird im Ort kostenlos verteilt, sie liegt in den örtlichen Geschäften aus, bei den Ärzten, beim Friseur, in den Kindergärten und Gaststätten. Das ist möglich durch Spenden örtlicher Firmen, Unternehmen und Geschäfte, die den Druck finanzieren. Die Ausgaben sind immer schnell vergriffen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten tolle Resonanz! Zu Anfang hatten wir einen zweimonatlichen Erscheinungsrhythmus, haben dann aber schnell feststellen müssen, dass wir uns damit überfordern. Jetzt erscheinen vier Ausgaben pro Jahr, und das können wir gut schaffen. Für die Jugendlichen ist es auf jeden Fall eine gute Übung, dass sie mit dem Wissen um einen Erscheinungstermin, den sie einhalten müssen, arbeiten. Die Druckerei wartet, man hat eine Verpflichtung gegenüber den Sponsoren und Werbepartnern, und dann muss das Werk zu einem bestimmten Termin fertig werden – berufliche Realität.

Da kann es zum Ende hin auch mal Druck geben. Aber ich vermittle den Schülerinnen und Schülern auch ganz klar, dass sie offen und ehrlich sagen sollen, wenn sie mit irgendetwas nicht klarkommen oder sich selbst überfordern. Denn es gibt ja schließlich noch den Schulalltag mit Klassenarbeiten, Hausaufgaben oder Referaten, oder auch Dinge, die privat oder zuhause zu erledigen sind. Die Jugendlichen sollen einen realistischen Blick darauf bekommen, was sie zusätzlich wirklich leisten können. Und diese Selbsteinschätzung ist ein sehr wichtiger Lernprozess – manchmal auch für mich.

 

Online-Redaktion: Die Zeitung erscheint als klassische Printausgabe. Gibt es Überlegungen, alles „nur noch‟ digital erscheinen zu lassen?

Thöle-Ehlhardt: Die Frage, welchen „Wert" eine Schülerzeitung in der heutigen Zeit hat, wird immer wieder diskutiert. Ist das digitale Medium nicht zeitgemäßer? Sind Schülerinnen und Schüler noch erreichbar durch Printmedien? Die Diskussionen werden auch in der Schule aktuell mit der neuen Schulleiterin geführt, und es gibt durchaus Einstellungen, dass eine digitale Präsenz angemessener sein können und die Schülerinnen und Schüler durch ein Printmedium nicht zu erreichen seien. Meine Einstellung ist ganz anders: Jetzt gerade aktuell durch die Corona-Krise merken wir, dass die Jugendlichen die Nase voll vom digitalen Lernen haben, sie haben es wirklich satt. Sie möchten die Menschen, das Gegenüber, wieder ganz und direkt erleben, im Kontakt mit anderen Menschen lernen, arbeiten und Projekte umsetzen, Ergebnisse in der Hand halten und nicht nur auf dem Bildschirm sehen. Uns vom Team des Jugendwagons erscheinen sie wirklich medienmüde.

Sogar im privaten Umfeld registriere ich, dass wieder mehr gelesen wird. Unsere Stadtbibliothek verzeichnet mehr Ausleihen und stellt verstärkt Leseausweise für Jugendliche aus. Ich habe das Gefühl, dass auch die Schülerzeitung sehr wohl gelesen und angenommen wird. Und den Jugendlichen macht es nicht zuletzt deshalb so viel Spaß, weil sie am Ende das Ergebnis in ihren Händen halten können – selbst ausgedacht, selbst erarbeitet, selbst gemacht und gut gestaltet. Eine Schülerzeitung ist viel Arbeit, aber sie ist es wert!

 

Online-Redaktion: Vielen Dank für das Interview!


Zur Person:

Ursula Thöle-Ehlhardt, Jg. 1958, ist Gymnasial- und Förderschullehrerin, war in der Lehrerausbildung, als wissschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück und als Lehrerin an Förderschulen tätig. Seit 2008 ist sie im Vorruhestand. Seit 2000 ist sie Vorsitzende des Netzwerk Jugendhaus Buer e.V. und verantwortlich für die Offene Kinder- und Jugendarbeit im Ort. Sie initiierte 2009 den Arbeitskreis „Buer integrativ‟, in dem örtliche Einrichtungen und Vereine Aktivitäten für das vielfältige Leben in Buer gemeinsam planen und umsetzen. Seit 2012 leitet sie an der Lindenschule die Schülerzeitungs-AG, die die kombinierte Dorf- und Schülerzeitung „Dorfgeflüster‟ und „Watch Out!“ herausgibt. Mit Jugendlichen hat das Team des Jugendwagon die mehrfach ausgezeichneten Buchprojekte „Angekommen – Buer und seine Gastarbeiter“ und „Nachgekommen – Frauen in der Gastarbeitergeschichte“ veröffentlicht.

 

„Dorfgeflüster‟ / „Watch Out“ erhielt erstmals 2015 und zuletzt 2020/2021 den JuniorenPressePreis des Verbandes der Niedersächsischen Jungredakteure (VNJ) und den Preis „unzensiert“ der Jungen Presse Niedersachsen (JPN). Das Themenheft „Schule & Beruf“ wurde mit dem Norddeutschen Schulpreis der Wirtschaftsjunioren im Hanseraum ausgezeichnet. Beim Schülerzeitungswettbewerb „Kein Blatt vorm Mund“ der Jugendpresse Deutschland e. V. erhielt die Zeitung den Sonderpreis „Total lokal – Sonderpreis für den besten Schülerzeitungsbeitrag aus der Nachbarschaft“ des Elbe-Wochenblatt-Verlags Hamburg.