Fair Future -

der ökologische Fußabdruck

Nachdenken über den eigenen Umwelt-Verbrauch

„Fair Future“ ist eine Bildungs-Initiative , die in Kooperation mit dem Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie und der Organisation Oxfam Deutschland veranstaltet wird, und sich für die weltweite Bekämpfung des Hungers einsetzt.

Der Ökologische Fußabdruck bemisst die Fläche, die ich an natürlichen Ressourcen (Vorräten) der Erde verbrauche. Gemeint ist hierbei z.B. die Fläche, die man braucht, um Baumwolle für meine Jeans anzubauen, Getreide für unser Brot oder Futtermittel für Rinder, Schweine und Geflügel anzubauen, die als Nahrungsmittel dienen, für die Herstellung von Papier, für Kosmetik - aber auch der Flächenverbrauch für Häuser und Straßen fließt in die Bemessungen des Ökologischen Fußabdruck mit ein, genau wie der Verbrauch von Wasser, die Verschmutzung der Luft, die Heizenergie und die Menge an Abfall, die ich hinterlasse. Jeder Mensch hat seinen persönlichen „ökologischen Fußabdruck“, da jeder täglich natürliche Ressourcen verbraucht.

Wir haben uns in der Schule mit dem Thema ausführlich beschäftigt und herausgefunden, dass jeder Mensch seinen eigenen Ökologischen Fußabdruck berechnen kann.

Dazu haben wir Fragen beantwortet, wie z.B.

  • Wie viel Fleisch isst du in der Woche?
    • Täglich Fleisch und Wurst? So ein bis zweimal in der Woche? Oder bin ich Vegetarier und esse kein Fleisch?
  • Oder wie kommst du in den Urlaub?
    • Mit dem Auto? Mit dem Flugzeug? Oder mit der Bahn? Was meint Ihr, wie viel Treibstoff ihr verbraucht?
  • Wie komme ich in die Schule?
    • Zu Fuß? Mit dem Rad? Mit dem Bus, oder werde ich jeden Morgen mit dem Auto gebracht?
  • Wie viel Kleidung benötige ich?
    • Wie lange trage ich sie? Wie viel werfe ich weg? Wie wird sie hergestellt?
  • Wie beheize ich meine Wohnung?
    • Wie hoch ist die Zimmertemperatur? Womit heize ich? Habe ich schon einmal über die Nutzung natürlicher Energien nachgedacht?

In Deutschland verbrauchen wir viel mehr als das, was uns eigentlich auf der Erde zur Verfügung steht. Dabei werfen wir von unseren Lebensmitteln fast 50% in den Müll!

Wenn alle Menschen so leben würden wie wir, benötigten wir 3 Erden!

Im Jahr 2008 war der ,,World overshoot day“, auf Deutsch ,,Weltübernutzungstag“, am 23 September. Das bedeutet, am  23. September wurde weltweit bereits so viel von der Erde verbraucht, wie eigentlich für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen würde. Vom 23. September bis zum 31. Dezember lebten wir also auf Kosten unseres Planeten und verbrauchten mehr, als er zur Verfügung stellen kann.

Aber: im Jahr 2016 war der „World overshoot day“ schon am 8. August! Das ist eine dramatische Entwicklung, die uns alle betrifft.

Jeder von uns kann jeden Tag etwas dazu beitragen, dass wir mit den Ressourcen der Erde sorgsamer umgehen – das haben hoffentlich alle verstanden, die an diesem Vortrag teilgenommen haben.

 

Carina und Laura, aus der Redaktion der Schülerzeitung "Watch out!"