Die Kenia-AG 2014

Die Schülerzeitung "Watch out!" m Gespräch mit Myria Ndundi
, die die AG leitet

von Jackie und Marie

 

Leiten sie die AG alleine? 



Ja, dieses Jahr schon, aber wenn gekocht oder gebacken wird, dann kommt Helen Nintemann dazu und hilft den Kindern beim Backen. Sie kommt ja aus Kenia und kann ihnen dann direkt zeigen, wie dort gebacken und gearbeitet wird.

Wie viele Kinder sind in ihrer AG?

In meiner AG sind 10 Kinder.



 

Wie oft waren sie schon in Kenia ?



Ich war 5 Mal bei den Partnerschulen und 2 Mal privat mit meinem Mann dort, weil er auch aus Kenia kommt.



Was machen sie in der Kenia AG?



Die Kinder erfahren etwas über das Leben in Kenia, über die Tiere dort, über die Sprache in Kenia (die Hauptsprache ist Suaheli), kenianisch kochen und backen, basteln, Schmuck herstellen, Stempel selber machen, Tüten bedrucken und bei Gelegenheit Skypen nach Kenia – das ist immer besonders spannend, weil es dort nicht selbstverständlich ist, dass das funktioniert. 



Wie sind Sie auf die Idee gekommen eine Kenia AG zu machen?



Durch die Partnerschulen – ich möchte, dass unsere Kinder hier viel über Kenia erfahren, damit sie sich vorstellen können, unter welchen Bedingungen andere Kinder auf der Welt leben. Der Kontakt und die Erfahrungen sind durch die Partnerschaft der Schulen sehr konkret erlebbar – die Kinder gehen alle ganz begeistert damit um – und können so sehr unmittelbar andere Kulturen kennen lernen. Das macht wirklich Spaß!

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Wir haben auch noch mit Dilan, Johanna, Jan 
und Kyllian
 gesprochen, die alle in der AG sind.


Sie haben sich für die AG aus ganz verschiedenen Gründen angemeldet:

..... weil es vielseitige Angebote gibt

.....weil sie sich für andere Länder interessieren

..... weil sie schon in der Grundschulzeit in der AG waren und sie einfach cool finden

.....auch, weil es vielleicht nichts „besseres“ gab – jetzt sind sie aber voll begeistert!

 

Kyllian macht übrigens bei You tube Videos ,auf dem Kanal Kylliartz, und gibt das Geld für die Videos der Schule für das Kenia-Projekt – das ist doch auch klasse!!!!

 

Die bedruckten Tüten werden auf dem Nikolausmarkt in Buer verkauft!!!!!!!




Die Afrika-AG 2013

An unserer Schule gibt es eine Afrika-AG, die von Frau Wambui-Nintemann und Frau Hemme geleitet wird. Eine Stunde war ich dort zu Gast.

Frau Wambui-Nintemann kommt gebürtig aus Kenia – das kann man vielleicht auch schon an dem Namen erkennen. Sie hat erklärt, dass der Kenia-Verein ein Projekt der Lindenschule ist. Sie hat uns Bilder der Partnerschule gezeigt: Die Schule ist aus Holz, der Boden aus Lehm. Tafeln haben sie nicht, es sind nur Leinentücher. Sogar Gemüse pflanzen sie im Klassenraum an… Das können wir uns gar nicht vorstellen. Es gibt aber auch schon Schulen in Kenia, die aus Stein gebaut sind.

In Kenia tragen viele Kinder Kleider aus Papier, erzählte Frau Wambui – das kann man auch auf den Fotos erkennen. Richtige Toiletten haben Kenianer nicht. Es ist nur eine Hütte aus Holz und  ein Loch im Boden, ohne Spülung…  Alle Schüler tragen eine Schuluniform. Aus hygienischen Gründen haben sie eine Glatze. Die Kinder machen sich selber Fußbälle aus Plastiktüten.

Jeder Gast in Kenia pflanzt als Ritual einen Baum… An den Straßenrändern sieht man ganz viele Zebras, Affen und Giraffen…. Das ist schon ein ganz anderes Bild als bei uns hier.  

Die 1. Amtsprache in Kenia ist Englisch und die zweite Suaheli. 42 Stämme gibt es in dem Land. Zwei davon hat Frau Wambui näher erklärt: 

  • Der Kikuyu-Stamm: ist der größte Stamm in Kenia. Aus diesem Stamm kommt Frau Wambui-Nintemann. Die meisten Angehörigen des Volkes der Kikuyu wohnen im Hochland Kenias und betreiben Ackerbau oder entsprechendes Handwerk. Ein Foto zeigt Frau Wambui in ihrer traditionellen Kleidung.
  • Der Masaki-Stamm Die Menschen des Masaki-Stamms trinken Blut. Die Menschen kleiden sich immer ganz rot. Der Masaki-Stamm hat kein festes Zuhause.

Wenn ihr Lust habt auch in der AG mitzumachen, dann wendet euch an Frau Hemme oder Frau Wambui-Nintemann. Sie werden sicher nichts dagegen haben ;)

 

Schülerredaktion "Watch out"